Jugendparlament Erlangen

Neuigkeiten:


Erlangen für eine bessere Welt

Heute, am 25. März fand die dritte Sitzung der neuen Legislaturperiaode des Jugendparlamentes statt. 

 

Zuerst stellte uns Frau Doris Aschmann, die Erlanger Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik, die 17 SDGs (Sustainable development goals - Ziele für nachhaltige Entwicklung) vor, die die Vereinten Nationen vor einiger Zeit beschlossen hatten. Dazu zählen unter Anderem auch hochwertige Bildung für alle, Geschlechtergerechtigkeit und die Bekämpfung von Armut. Der Zweck dieser Ziele ist kein geringerer als die Umgestaltung der Welt zum Besseren - und das schon 2030! 

 

Diese Entwicklung muss natürlich, wie alle anderen Dinge auch, im Kleinen, das heißt in den Städten, Gemeinden und bei den einzelnen Menschen beginnen. Kommunale Einrichtungen wie die VHS oder der Dritte-Welt-Laden setzen hier Impulse, indem sie sich ganz konkret an den Bürger wenden, und Probleme wie den Analphabetismus direkt an der Wurzel packen! 

 

Doch auch du kannst mithelfen! Wie? Schau einfach mal auf www.17ziele.de vorbei, lies dir die einzelnen Punkte durch, und schau auch unter den Tu du's (Tolles Wortspiel, gell?) rein. Dort siehst due ienfache Vorschläge, die auch keinem wehtun, wie auch du deine Welt besser machen kannst!

 

Stadtrat Munib Agha, der uns heute bei unserer Sitzung besuchte, meinte dazu, dass sich in Erlangen bereits viel tue. Die Stadt hat schon seit den 80er-Jahren Projekte zum Thema Nachhaltigkeit, und nicht zuletzt die Städtepartnerschaft mit San Carlos bringt diese wieder in unser Bewusstsein. Auch wir können auf kommunaler Ebene etwas machen!

 

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Das JuPa lädt ein...

...zum gemütlichen Poetry Slam im Rahmen der Internationalen Wochen gegen den Rassismus. Wir wollen hier besonders den Begriff Heimat betrachten: Was ist Heimat? Wo ist Heimat? Diesen Fragen stellen wir uns gemeinsam in einem Mini-Workshop mit anschließender Präsentation. Auch ihr seid herzlich eingeladen, eure Gedanken miteinzubringen. Anmelden müsst ihr euch nicht, kommt einfach am 26. März um 17:00 ins Foyercafé des Markfragentheaters!

Erlangen GO?

Die Stadt Nürnberg bewirbt sich für das Jahr 2025 um den begehrten Titel der Europäischen Kulturhauptstadt - und mit ihr fiebert natürlich auch die gesamte Metropolregion mit. Ein  besonderes Projekt ist hier gameON2025. Hier entwickeln junge Menschen - unter ihnen unser Abgeordneter Haram Dar - gemeinsam ein local based game, d.h. per GPS-Tracking kann die Umgebung der Spieler direkt in das aktive Spielgeschehen eingebracht werden.  Diese Spiele werden von den Teilnehmern in Workshops, wie sie beispielsweise hier in Erlangen im E-Werk stattfinden, erdacht und umgesetzt. Das Ziel ist, dass jede der Gruppen schlussendlich ein eigenes Spiel für ihren Heimatort auf die Beine gestellt hat, und so andere junge Menschen anregen kann, sich genauer mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen.

Abgeordnete am Starnberger See

Am Samstag, dem 2. Februar, nahmen zwei Mitglieder unseres Jugendparlamentes, Haram Dar und David Pinsker, den weiten Weg auf sich, um an einem besonderen Treffen in Tutzing am schönen, wenn auch verschneiten Starnberger See teilzunehmen. Die dortige Akademie für politische Bildung hatte nämlich zu ihrer Tagung zum Thema "Kommunen - Die verkannten Zukunftsgestalter" geladen, bei der Vertreter au vielen kommunalen Institutionen, seien es Stadträte oder eben Jugendparlamente, zu Gast waren, und über die Möglichkeiten, innerhalb der Städte oder Gemeinden zukunftsorientiert zu arbeiten. Zu den zahlreichen Referenten zählte auch unser ehemaliger Erlanger Oberbürgermeister, Siegfried Balleis, der einen Vortrag über das allgegenwärtige Thema der Feinstaubbelastung in Großstädten hielt. 

Jupa zu Besuch bei der Grünen Liste

JuPa zu Besuch bei der GL

Heute durften einige Abgeordnete des Jugendparlamentes an einer Fraktionssitzung der Grünen Liste/Bündnis 90 Die Grünen teilnehmen, zu der wir dankbarer Weise eingeladen wurden. Im intensiven Dialog mit den Mitgliedern der Grünen, zu denen auch Frau Bürgermeisterin Lender-Cassens, sowie ein Vertreter der Grünen Jugend Erlangen gehörten, wurden wichtige Impulse bezüglich einer größeren Zugänglichkeit des JuPa bei zukünftigen Wahlen gegeben. So sind momentan 13 von 15 Mitgliedern des JuPa Schüler auf einem Gymnasium, kein einziger kommt dagegen von einer Realschule. Da das Jugendparlament aber als Vertreter aller Jugendlichen Erlangens dienen soll, lag es allen Anwesenden am Herzen, eine größere Repräsentation in den Real- und Mittelschulen zu erreichen. Ein weiteres großes Thema der Sitzung, wie auch unserer momentanen Bemühungen, waren selbstverständlich die Fahrtkosten im ÖPNV, die im vergangenen Jahr schon wieder stiegen, und damit v.A. für Schüler, Auszubildende, Studenten und Senioren zu einer Mehrbelastung wurden. Zu unserer öffentlichen Sitzung am 6. Mai haben wir deshalb auch Vertreter der Erlanger Stadtwerke eingeladen, um dieses Thema (gerne auch mit euch) weiter zu diskutieren.

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Einchecken und abchecken – du hast die Wahl:

Am 24. September wird der Bundestag neu gewählt. Grund genug, um zu erfahren, wen Jugendliche wählen würden. Unter dem Motto „Einchecken und abchecken – du hast die Wahl“ bieten in einer Gemeinschaftsaktion unter anderem der Stadtjugendring, das Jugendparlament und der Kreisjugendring einen Wahl-O-Mat an. Dort wird ermittelt, wen Jugendliche am Tag der Bundestagswahl wählen würden. Der Wahl-O-Mat steht bereit am Freitag, 15. September und Freitag, 22. September, jeweils von 9 bis 18 Uhr auf dem Hugenottenplatz.


Jetzt wird gewählt: 37 Jugendliche möchten ins neue JuPa

19. Oktober 2016

In der kommenden Woche, vom 24. bis 28. Oktober, findet die Neuwahl des Erlanger Jugendparlamentes (JuPa) statt. Dann sind knapp 6.000 Erlanger Jugendliche aufgerufen, ihre Vertretung neu zu wählen. Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen, die zum Wahlzeitpunkt zwischen 12 und 18 Jahre alt sind und seit drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Erlangen haben. Insgesamt werden sich 37 Kandidatinnen und Kandidaten – vier davon gehören bereits dem aktuellen Gremium an – für einen der 15 Plätze zur Wahl stellen. Wahllokale werden überwiegend in den Erlanger Schulen eingerichtet werden. Oberbürgermeister Florian Janik: „Ich danke den Schulen, dass sie uns auch dieses Jahr wieder unterstützen und den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit einräumen, in der Schule wählen können. Hoffen wir, dass möglichst viele Jugendliche von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und ihre Stimmen abgeben.“

Das Stadtoberhaupt sieht im Jugendparlament „eine sehr gute Einrichtung, die die Stimme für die Erlanger Jugendlichen erhebt. Viele Anregungen hat das Jugendparlament seit seinem Bestehen im Mai 2002 an den Stadtrat und an die Verwaltung gerichtet. Dazu gab es Impulse in verschiedenen Gesprächsgruppen und Netzwerken. Wir sind dankbar für diese aktive Mitarbeit.“ Dass die Arbeit im Jugendparlament interessant und spannend sein kann, berichtet Florian Ramming. Er ist zweiter Vorsitzender des Jugendparlamentes und seit vier Jahren mit dabei, darf jedoch aus Altersgründen nicht mehr kandidieren: „Was haben wir erreicht? Hat es uns Spaß gemacht? Hat sich mein Engagement gelohnt? Ich persönlich würde mit „Ja“ antworten. Es hat Freude gemacht im JuPa und wir haben zwei arbeitsreiche Jahre an Sitzungen, Ausschüssen und Veranstaltungen hinter uns liegen. Aber genau diese Erfahrungen warten nun auf die nächste Generation des JuPas. Und wenn ich so zurück blicke, kann ich unseren Nachfolgern eigentlich nur viel Spaß und Freude wünschen! Es wartet eine spannende und auch lehrreiche Zeit.“

In der Woche vom 31. Oktober bis 4. November erfolgt die Auszählung der Stimmzettel. Die konstituierende Sitzung, also die erste Sitzung des neuen Jugendparlamentes nach der Wahl, findet am 24. November um 15:00 Uhr im Rathaus statt. Mehr über das Jugendparlament gibt es im Internet auch noch unter www.erlangen.de/jugendparlament, auf FB oder auf Instagram.


Vorsitzender Rene Klepper gibt studienbedingt Mandat ab

– Gute Zeit im Jupa

- „Man entwickelt sich enorm weiter“

13. September 2016

Aufgrund eines Studiums außerhalb Erlangens hat Rene Klepper, Erster Vorsitzender des Jugendparlamentes (Jupa), die Hugenottenstadt verlassen und gab sein Mandat daher ab. Oberbürgermeister Dr. Florian Janik dankte in einem persönlichen Gespräch dem ehemaligen Schüler des Ohm-Gymnasiums am Montag im Rathaus für dessen ehrenamtliches Engagement. Der Rathauschef wünschte Klepper zudem für die Zukunft alles Gute. Jetzt beginne ein neuer Lebensabschnitt, „denn man kann ja nicht immer Vorsitzender des Jugendparlamentes bleiben“, so das Stadtoberhaupt schmunzelnd. Der OB informierte sich bei Rene Klepper auch über die aktuellen Pläne des Jugendparlamentes sowie über die Arbeit innerhalb des Gremiums. „Die Zusammenarbeit im Jupa hat gut funktioniert, aber auch die Zusammenarbeit mit anderen Gremien“, berichtete Klepper. Als Beispiele nannte er das gemeinsam Kochen mit dem Seniorenbeirat oder die Aktivitäten mit Erlangens Partnerstadt Jena anlässlich der gemeinsamen Feierlichkeiten am Tag der deutschen Einheit. 

 

Als Erfolg nannte Rene Klepper die Errichtung des Jugendhauses in der Innenstadt, für den Bau hat sich das Jugendparlament zusammen mit anderen Gruppen und Institutionen stark gemacht. „Ja, das Jugendparlament hat sich in den letzten Jahren immer wieder für das Jugendhaus eingesetzt. Es hat lange gedauert, und ihr habt einen langen Atem haben müssen, bis es funktioniert hat“, konstatierte Oberbürgermeister Janik in dem Gespräch. Die Zeit im Jugendparlament bezeichnete Rene Klepper als lehrreich: „Man entwickelt sich enorm weiter. Zum Beispiel lernt man, Verantwortung zu übernehmen.“ Bis zum Ende der Amtszeit im November wird Florian Ramming, Zweiter Vorsitzender, dem Jugendparlament vorstehen.

 

Rene Klepper wurde im Herbst 2012 erstmals in das Jugendparlament gewählt. Bei der Neuwahl 2014 gelang ihm der Wiedereinzug in das Gremium, von dessen Mitgliedern er zum Ersten Vorsitzenden gewählt wurde. Nicht nur wegen dem Wegzug, auch altersbedingt kann Rene Klepper bei der Neuwahl nicht mehr kandidieren. Diese findet vom 24. bis 28. Oktober statt. Interessierte Jugendliche, die sich zur Wahl stellen wollen, müssen zum Wahlzeitpunkt zwischen 12 und 18 Jahren alt sein und ihren Hauptwohnsitz seit mindestens drei Monaten in Erlangen haben. Nominierungen für die Wahl können noch bis 23. September bei der Stadt Erlangen im Rathaus (4. OG, Zimmer 418), per Mail oder per Brief (Stadt Erlangen, Jugendparlament, 91051 Erlangen) eingereicht werden.

 

Bild: ©Stadt Erlangen / Sagte nach fast vier Jahren im Jupa Tschüss: Rene Klepper (li.) mit OB Florian Janik in dessen Dienstzimmer


Jupa Mitglied bei Kongress für eine gerechte und nachhaltige Welt in München

12. September 2016

Auf Einladung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nimmt Justus Schömann, ehrenamtliches Mitglied des Erlanger Jugendparlamentes, am 14. und 15. September am Youngsters Forum des Zukunftskongresses „ Unsere Welt 2030: Aus der Zukunft lernen!“  in München teil.  Eröffnet wird der Zukunftskongress am 15. September von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller.Bereits am Vortag kommen die Teilnehmer zusammen und widmen sich einem ganztägigen Programm.

Für den Zukunftskongress treffen sich ausgewählte Personen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um über Wege hin zu einer gerechteren und nachhaltigeren Welt zu diskutieren. Dabei soll die Perspektive der Jugendlichen und jungen Erwachsenen von heute nicht fehlen. Im Youngsters Forum soll mit 50 ausgewählten jungen Menschen in kreativer Weise für ihre Zukunft entscheidende Themen und Fragestellungen rund um das Thema nachhaltige Entwicklung diskutiert und dargestellt werden.

Weitere Informationen gibt es hier im Internet.

 

Und bitte nicht vergessen: Noch bis zum 23. September können sich Jugendliche für die Neuwahl des Jugendparlamentes aufstellen lassen.

 

Bild: ©BMZ


Jupa in Berlin bei "Umweltpolitik 3.0 – Das Festival der Zukunft"

8. September 2016

Am kommenden Wochenende (10./11. September) findet in Berlin ein großes, besonderes Festival statt, an dem für das Jugendparlament dessen Mitglied Judith Wahl teilnehmen wird. Unter dem Motto "Umweltpolitik 3.0 – Das Festival der Zukunft" feiert das Bundesumweltministerium auf dem EUREF-Gelände am Schöneberger Gasometer seinen 30. Geburtstag. Über 100 Organisationen, Verbände und Umwelt-Initiativen aus dem In- und Ausland sind in der Bundeshauptstadt vertreten und beteiligen sich mit Diskussionen und Vorträgen. Mehr zum Festival gibt es hier im Internet.

 

Und nicht vergessen: Noch bis zum 23. September können sich Jugendliche für die Neuwahl des Jugendparlamentes aufstellen lassen.

 

Bild: ©BMUB


JuPa-Mitglied läuft für den guten Zweck

7. August 2016

Das Jugendparlament wird beim diesjährigen München Marathon am 9. Oktober 2016 mit Mitglied Justus Schömann vertreten sein, welcher dort für für das Projekt „Wasser für Schulen und Gemeinden“ in Ghana des Kinderhilfswerks Plan International die Halbmarathonstrecke läuft und gleichzeitig Spenden sammelt. Denn leider haben noch immer viele Millionen Menschen in Ghana keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser

Weiterer Infos zum Projekt gibt es hier.

 

Wenn auch Du/Sie Lust hast/haben Ihn hierbei zu unterstützen, können Sie/kannst Du ihn hier auf seiner Spendenseite gerne unterstützen:

Laufen mit Plan: Mein Lauf für Wasser in Ghana

Bild: © muenchenmarathon.de


Kandidat*innen für Jugendparlamentsneuwahl gesucht

-you're wanted


Hast du Lust auf zwei spannende Jahre als Jugend-parlamentarier?

27. Juli 2016

Für die Neuwahl zum Jugendparlament im Oktober werden Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. In einem Schreiben an alle wahlberechtigten zwölf bis achtzehn Jährigen in Erlangen ruft Oberbürgermeister Florian Janik dazu auf, sich für das wichtige Gremium zu engagieren. Zu dem OB-Brief gehört auch ein Nominierungszettel, mit dem Kandidat*innen vorgeschlagen werden können. Diesen Nominierungszettel gibt es auch hier als Download. Interessierte Jugendliche müssen zum Wahlzeitpunkt zwischen 12 und 18 Jahren alt sein und ihren Hauptwohnsitz seit mindestens drei Monaten in Erlangen haben. Nominierungen für die Wahl können bis zum 23. September bei der Stadt Erlangen im Rathaus (viertes OG, Zimmer 418) oder per Brief (Stadt Erlangen, Jugendparlament, 91051 erlangen) eingereicht werden. Gebt gerne diesen Aufruf auch Eure Freunde weiter und  werbt für eine Kandidatur.

 

Die Wahl für das fünfzehn-köpfige Gremium findet vom 24. bis 28. Oktober statt. Ende November soll die erste Sitzung der zweijährigen Amtszeit stattfinden.



Jugendparlament sagt nein zum Grundstücksverkauf zugunsten von Wohnraum – Erhalt der Freizeitflächen am städtischen Grundstück Paul-Gordan-Straße beantragt

14. Juli 2016

Das Jugendparlament (Jupa) der Stadt Erlangen hat sich in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag vergangener Woche (16. Juni) für den Erhalt der Freizeitflächen an der Paul-Gordan-Straße ausgesprochen und einstimmig mit 11:0 Stimmen beantragt, den vom Liegenschaftsamt vorgesehenen Verkauf einer gut 4.000 qm großen Fläche zugunsten von Wohnraum nicht vorzunehmen. Dem Jugendparlament, so der Tenor der Mitglieder, ist der Bedarf an Wohnraum durchaus bewusst. „Ja, es ist sehr schwer für viele Familien, eine Wohnung zu finden“, sagte Jupa-Mitglied Jule Weippert. Dem stehe jedoch der Wunsch nach Freizeitflächen gegenüber. In seiner Begründung schließt sich das Jugendparament der städtischen Abteilung Kinder- und Jugendkultur im Amt für Soziokultur an, das sich ebenfalls gegen einen Verkauf ausgesprochen hat. Der geplante Verkauf des Grundstücks stehe im Widerspruch zum beschlossenen Spielflächenkonzept Röthelheimpark an dieser Straße aus den Jahren 2009 und 2010, so das Fachamt. Aktuell werde zudem eine Erweiterung der Ausstattung um eine Sportanlage für den Trentsport Parcours vorbereitet. Alternativstandorte im Quartier stünden nicht zur Verfügung. Auch die Abteilung Stadtgrün lehnt unter anderem mit Verweis auf die hohen Investitionskosten beim Errichten der Fläche einen Verkauf ab.


Jugendparlament für autofreien Sonntag

14. Juli 2016

Bekommt Erlangen einen autofreien Sonntag? Dies könnte passieren, wenn das Jugendparlament (Jupa) mit seinem im Juni 2016 an die Verwaltung gerichteten Antrag erfolgreich ist. Das Gremium unter der Leitung seines Vorsitzenden Rene Klepper hat jetzt beantragt, die Verwaltung möge prüfen, ob und inwieweit in Erlangen – z.B. im Bereich der Altstadt- ein autofreier Sonntag durchgeführt werden kann. „Dabei kann sich Erlangen an Hannover orientieren. Dort wurde ein autofreier Sonntag bereits mit Erfolg durchgeführt“, begründet Jupa Mitglied Justus Schömann, der in der letzten Sitzung über das Beispiel Hannover informierte, den Antrag. In der niedersächsischen Landeshauptstadt lockte der letzte autofreie Sonntag etwa 90.000 Menschen in die Stadt. Dem Jugendparlament sei, so heißt es in dem Antrag, sehr wohl bewusst, dass hinsichtlich dieser Zahl Hannover mit Erlangen aufgrund der Einwohnerzahl nicht vergleichbar sei. Jedoch könnte auch für Erlangen ein autofreier Sonntag durchaus attraktiv sein. „So könnte zum einen der Umweltgedanke, zum anderen auch das gemeinsame Miteinander durch Spiele, Feste und sonstigen Aktivitäten gefördert werden“, so Justus Schömann abschließend.


Forderungen von Jugendlichen an Entwicklungspolitik vorgestellt

14. Juli 2016

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat Mitte Juni 2016 die Forderungen Jugendlicher an die deutsche Entwicklungspolitik veröffentlicht. Sie sind das Ergebnis einer entwicklungspolitischen Jugendkonsultation, an der 24 Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet teilnahmen. Als Vertreter des Jugendparlamentes nahm dessen Mitglied Justus Schömann teil, im Anfangsstadium war auch Sirin Bahadir – sie ist studienbedingt mittlerweile aus dem Jugendparlament ausgeschieden – involviert.

 

Justus Schömann, der gerne an dem Programm mitwirkte, bilanziert: „Ich freue mich, dass die Forderungen der entwicklungspolitischen Jugendkonsultation des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nun veröffentlicht wurden. Es war eine Freude hierbei als Jugendparlamentarier aus Erlangen mitgewirkt zu haben. Die starke Forderung nach mehr Jugendbeteiligung bei der Entwicklungszusammenarbeit ist bei diesen Forderungen nur ein Punkt, welcher deutlich die Handschrift des Jugendparlaments trägt. Jugendbeteiligung ist gerade in Partnerländern der EZ sehr wichtig, da hier der Anteil Jugendlicher an der Gesamtbevölkerung meist sehr hoch ist. Zudem ist es gerade wichtig die Jugend dort schon jetzt durch ihre Einbeziehung die Zukunft ihres Landes mitgestalten zu lassen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Forderungen an ein möglichst breites Publikum weiter tragen, damit das BMZ diese möglichst schnell Realität werden lässt.“

 

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierte die Konsultation begleitend zur Erarbeitung eines Aktionsplans, mit dem Kinder- und Jugendrechte in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit stärker gefördert werden sollen.

 

Bildhintergrund: ©DIMR


Jugendparlament hat jetzt eigene Website

1. Juli 2016

Das Jugendparlament hat jetzt ab Juli seine eigene Website. unsere älteren Beiträge findet ihr auf unseren Instagram und Facebook Profil, sowie unter erlangen.de/jugendparlament .