Jugendparlament Erlangen

Neuigkeiten:



Bürgerentscheide am 7. Mai: Abstimmungsempfehlung des Jugendparlaments zu zweimal „Nein“ zugunsten von Landesgartenschau und Wohnungsneubau

Vor den Bürgerentscheiden im Mai, in welchen die Erlangerinnen und Erlanger über die Durchführung der für das Jahr 2024 geplanten Landesgartenschau sowie über den von der GEWOBAU vorgesehenen Abriss von acht Häusern mit 34 Wohnungen zugunsten eines Neubaus mit 90 Wohnungen im Wohnquartier zwischen der Johann-Jürgen-Straße/Mainstraße/Äußeren Brucker Straße (Erba-Siedlung) entscheiden, positioniert sich das Jugendparlament zu diesen kommunalen Themen. Dabei sprechen sich die Jugendlichen mit großer Mehrheit für die Landesgartenschau aus und geben daher die Abstimmungsempfehlung, beim Bürgerentscheid mit „Nein“ zu stimmen – Nein bedeutet die Durchführung der Landesgartenschau. „Unserer Meinung nach eröffnet die Planung der Landesgartenschau der Stadt Erlangen neue Möglichkeiten, die bevorstehenden großen Veränderungen im Stadtgebiet wie den Siemens Campus für eine Steigerung der Lebensqualität und Schaffung neuer Grünflächen zu nutzen,“ begründet Zweiter Vorsitzender Emil  Drossel die Empfehlung der Jugendlichen.  

 

Das Jugendparlament spricht sich zudem für den von der GEWOBAU vorgesehen Abriss von acht Häuser am Rande der sogenannten Erba-Siedlung aus und unterstützt damit den vorgesehenen Neubau von 90 Wohnungen. Auch hier geben die Jugendlichen die Empfehlung, beim Bürgerentscheid mit „Nein“ zu stimmen – Nein heißt Abriss und Neubau. Vorsitzender Benjamin Küffner: „Die seit vielen Jahren zunehmende Wohnungsnot in Erlangen erfordert den zügigen Neubau von bezahlbaren Wohnungen. Daher wenden wir uns gegen eine „Luxussanierung“ von Altbauten zu Gunsten zeitgemäßer, barrierefreier Wohnungen mit einem modernen Energiekonzept und erschwinglichen Mieten.“

 

Das Jugendparlament hatte sich mit der Landesgartenschau sowie dem Abriss der Häuser samt Neubau in seiner letzten öffentlichen Sitzung am 5. April befasst und beide Themen ausführlich diskutiert. Die Bürgerentscheide finden am Sonntag, den 7. Mai, statt. 

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Jupa diskutierte bei Jahresvollversammlung des Stadtjugendrings - Thema ist "Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Erlangen

An der Frühjahrsvollversammlung des Stadtjugendrings am 26. April nahm auch das Jugendparlament (Jupa) teil. Auf Einladung des Stadtjugendrings war das Jupa auf dem Podium vertreten und beteiligte sich an der Diskussion zum Thema "Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Erlangen" - Axel Just übernahm als Vertreter des Jugendparlamentes diese Aufgabe. Weitere Redner waren Elisabeth Preuß (Bürgermeisterin und Referentin für Soziales der Stadt Erlangen), Anke Steinert-Neuwirth (Berufsmäßige Stadträtin und Leiterin des Referats Bildung, Jugend und Kultur der Stadt Erlangen) und Matthias Fack (Präsident des Bayerischen Jugendringes). Informationen zum Stadtjugendring gibt es online unter www.sjr-erlangen.de.  

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Bericht von Jupa Mitglied Anna Barth zur Reise in die russische Partnerstadt Wladimir

Vom 9. bis 12. April weilte eine Delegation aus Erlangen in der russischen Partnerstadt Wladimir. Im Mittelpunkt der Reise stand das erste Treffen des Gesprächsforums „Prisma“, das seine Dialogfunktion zwischen den Partnerstädten aufnahm. Mit dabei war auch Anna Barth, Mitglied des Erlanger Jugendparlamentes. Nachfolgend ein Bericht von Anna: 

 

Sonntag, 9. April 2017

Wir trafen uns schon sehr früh am Morgen, um mit dem Kleinbus nach München zum Flughafen zu fahren. Unser Flieger nach Moskau ging gegen Mittag, sodass wir am frühen Nachmittag in Moskau landeten. Nach der Passkontrolle holten wir unsere Koffer, jedoch blieb einer verschwunden. Trotzdem machten wir uns dann auf die mehrstündige Busfahrt nach Wladimir auf. Im Erlangen-Haus angekommen, wurde ich gleich von meiner Gastfamilie abgeholt und nach Hause gebracht, während die anderen zusammen zu Abend aßen. Schon an diesem Tag lernte ich die Gastfreundschaft der Russen kennen, die mich gleich wie zu Hause fühlen ließ.

 

Montag, 10. April 2017

Nach einer Nacht in einer reichen russischen Familie etwas außerhalb von Wladimir, traf ich mich mit den anderen der Gruppe wieder um 9 Uhr im Erlangen-Haus. Gegen 10 Uhr hatten wir einen Empfang in kleinem Kreis im Rathaus. Danach wurden wir in einem anderen Gebäude von der gesamten Diskussionsgruppe von russischer Seite erwartet. Nach einem kleinen Empfang bat man uns in das Gesprächszimmer. Es wurde kurz und knapp die Geschichte erzählt, wie man auf dieses Diskussionsforum gekommen war. Das Ziel des Forums wurde schnell geklärt, denn allen beteiligten Personen war und ist es wichtig, einen gemeinsamen Austausch der Partnerstädte über bewegende Themen beider Städte zu veranstalten. Danach unterschrieben die beiden Oberbürgermeister das Protokoll, das die Gründung des Gesprächsforums, namens PRISMA, vorsah. Anschließend gab es eine kurze Kaffeepause, um sich nochmal vor der folgenden Diskussion zu stärken. Das vorherrschende Thema der Diskussion waren die aktuellen Fragen der Migrationspolitik in beiden Städten: wie man die Flüchtlinge in Deutschland integriert, ob dies gelingt, die Probleme, die mit einer Flüchtlingswelle kommen, die geopolitischen Aspekte, die auch eine Ursache von Fluchtgründen sind. 

Nach zwei Vorträgen, die allerdings auf Russisch gehalten wurden, begann die eigentliche Diskussion. Auch wenn ich selber nichts beisteuern konnte, so habe ich doch einen guten Eindruck in den Ablauf der Diskussionsrunde bekommen können. 

Nach der Diskussion gab es nochmals Kaffee und ich habe die Möglichkeit bekommen, mich mit zwei Personen aus dem Jugendparlament von Wladimir zu unterhalten. Ich habe sie über ihre Tätigkeiten gefragt und erkannt, dass sie doch sehr gleiche Themen wie wir haben. Auch zum Jugendparlament aus Wladimir kommen andere Personen mit ihren eigenen Anliegen und tragen diese vor. Die größten Unterschiede liegen jedoch im Alter, denn wir sind zwischen 12 und 18 Jahren alt und die „Kollegen“ in Wladimir zwischen 18 und knapp 30 Jahren. Auch gibt es einen Unterschied darin, dass die Parlamentarier aus Wladimir in eigenen Bereichen arbeiten und darüber dann auch Projekte führen müssen.

Später habe ich die Möglichkeit bekommen, im Erlangen-Haus den Deutschunterricht der Level A2 und B1 zu besuchen. In der einen Klasse ging es um die Reflexivpronomen und in der anderen Klasse haben sie Regeln beim Bergwandern besprochen. Danach gab es noch ein gemeinsames Essen, bei dem nur ein Teil der russischen Seite anwesend war. Wie es bei den Russen üblich ist, wurden Trinksprüche von jedem abgehalten, der für den Anlass des Treffens in irgendeiner Weise wichtig ist. So wurde auch ich als jüngste Teilnehmerin nicht davon verschont, meinen ersten Toast auszusprechen. Den verbleibenden Abend verbrachte ich dann mit der Familie.

 

Dienstag, 11. April 2017

Auf dem Programm stand ein kleiner Stadtrundgang. Wir besuchten die prachtvolle Uspenski-Kathedrale, den nebenliegenden Park und die kleine Demetrius-Kathedrale, die wir jedoch nicht betreten konnten. Am Nachmittag fuhren ein paar der Deutschen nach Susdal, wo ein Männerkloster, ein Holzmuseum und eine weitere Kathedrale besucht wurden. Am späteren Nachmittag hatte ich nochmals die Möglichkeit, den Deutschunterricht zu besuchen, da die Tochter meiner Gastfamilie Unterricht hatte. Dieses Mal wurden die verschiedenen Ausweise und die einzelnen Karten, wie Gesundheitskarte oder Mitgliedskarte, besprochen. Nach diesem Unterricht habe ich den Abend mit der Familie verbracht. Wir haben gemeinsam Spiele gespielt und gelacht. 

 

Mittwoch, 12. April 2017

Für mich startete der Morgen schon um 4:30, denn unser Bus nach Moskau sollte um 5 Uhr abfahren. In Moskau hatten wir dann durch das frühe Ankommen noch sehr viel Freizeit, die wir in einem Café verbracht haben. Unseren Flug nach München haben dann auch alle gut überstanden, und die Heimfahrt nach Erlangen ging auch schnell vorüber.

 

Ich möchte mich noch einmal bei Herrn Steger (Anmerkung: Partnerschaftsbeauftragter der Stadt Erlangen) dafür bedanken, dass er mich auf diese Reise mitgenommen hat und ich die Möglichkeit bekommen habe, eine neue Kultur in Ansätzen kennenzulernen, der Diskussionsrunde beizuwohnen und einen Teil der Städtepartnerschafts-Geschichte erleben zu können.

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Jugendparlament und Seniorenbeirat beantragen Pfandringe an Abfallbehältern

Mit einem Gemeinschaftsantrag haben sich am 6. April Jugendparlament und Seniorenbeirat an die Stadt Erlangen gewandt. Beide Gremien setzen sich zusammen für die Einrichtung von sogenannten Pfandringen an Abfallbehältern ein. Bei diesen Pfandringen handelt es sich um ein Gestell, das um einen Mülleimer installiert wird, um das Abstellen von Leergut zu ermöglichen (siehe Foto). Jugendparlament und Seniorenbeirat begründen ihren Antrag aus Gründen des Umweltschutzes, denn nach Ansicht der zwei Gremien gelangt sehr viel Leergut aus Bequemlichkeit in den Müll, verschwindet somit aus dem Kreislauf und wird nicht recycelt. Dies sei, so die Begründung des Antrages, ist nicht nur schlecht für die Umwelt, es ginge auch Geld verloren. Menschen, welche aus wirtschaftlicher Not im Abfall nach Pfandflaschen suchen, unterliegen zudem einem Verletzungsrisiko durch Scherben oder andere scharfkantige Gegenstände. In Zukunft sollen Pfandringe diesem Problem entgegenwirken. Durch diese können Passanten ihr Leergut guten Gewissens abstellen und Pfandsammler müssen nicht in die Mülleimer greifen. Flaschen und Dosen bleiben im Recyclingkreislauf und landen nicht im Restmüll; so sinkt auch der CO2-Ausstoß durch weniger fälschlich verbrannte Wertstoffe. Durch Sammeln des Leerguts gibt es weniger Scherben, also einen geringeren Reinigungsaufwand für die Stadt.

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Jupa bei Integrationskonferenz

Am 27. Januar fand im Rathaus die 9. Integrationskonferenz der Stadt Erlangen statt. Für das Jugendparlament nahmen Nicolas Bucher und Sophia Nlebedim teil. Diskutiert wurde zum Thema „Ankommen, erwachsen werden, Arbeit finden – welche Bildungsangebote brauchen junge (Neu)-Zuwanderer?“ Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Florian Janik gab es einen Austausch zu „Best Practice“-Beispielen. Diesem folgte ein Kurzvortrag von Bürgermeisterin Elisabeth Preuß und Prof. Magdalena Michalak. Anschließend thematisierte Rainer Aliochin, Chief Operating Officer beim Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer e. V. Nürnberg, die Chancen und Herausforderungen von Neuzuwanderern in Ausbildung und Arbeit. Im weiteren Verlauf der Konferenz wurden dann gemeinsam konkrete Handlungsempfehlungen für verschiedene Akteure erarbeitet.

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Neue JuPa Spitze bei OB Janik

Ihren Antrittsbesuch bei Oberbürgermeister Florian Janik absolvierte am 23. Januar die neue Spitze des Jugendparlamentes (JuPa). Benjamin Küffner, Erster Vorsitzender, und sein Stellvertreter Emil Drossel berichteten dem Stadtoberhaupt im Rathaus über die anstehenden Aktivitäten. „Wir wollen uns für ein Schülerbusticket einsetzen und dieses auf den Weg bringen“, sagte Benjamin Küffner. „Da gilt es ein dickes Brett zu bohren“, antwortete der Oberbürgermeister und verwies auf die Tarifstrukturen, signalisierte aber seine Unterstützung. Benjamin Küffner berichtete zudem über die Planungen zum 15-jährigen JuPa-Jubiläum im Mai: „Wir wollen die Feier unter dem Motto `Von Jugendlichen für Jugendliche´ abhalten“. Emil Drossel informierte über eine Veranstaltung der Stadt SMV im März zum Thema Rassismus, „diese werden wir vom Jugendparlament unterstützen“, so der Auszubildende.

OB Janik hat im Rahmen des Gespräches das Angebot gemacht, auch weiterhin alle Anträge des JuPa als seine Anträge in die Stadtverwaltung und in den Stadtrat einzubringen. Allerdings muss das JuPa dafür auch eine entsprechende Beschlussfassung vornehmen, dass dies so gewünscht wird. „Ich bin für die tolle Arbeit des Jugendparlaments sehr dankbar. Das JuPa ist immer ansprechbar und bringt viele gute Ideen ein. Mit dieser Möglichkeit möchte ich dafür sorgen, dass die Arbeit weiterhin große Beachtung erhält“, so Janik. Ferner hat das Stadtoberhaupt angekündigt, neben dem Austausch auf dem kurzen Dienstweg einmal im Jahr auch an einer Sitzung des Jugendparlament teilzunehmen.

 

Benjamin Küffner und Emil Drossel wurden bei der Neuwahl des Jugendparlamentes im Oktober vergangenen Jahres neu in das Gremium gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 31,74 % (2014: 29,25 %), wahlberechtigt waren 5.593 Jugendliche. In der Sitzung im Dezember kürten die 15 Mitglieder Benjamin und Emil zum Ersten und Zweiten Vorsitzenden. Die weiteren Vorstandsmitglieder heißen Alexandra Fokin und Jule Weippert.

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Jetzt wird gewählt: 37 Jugendliche möchten ins neue JuPa

19. Oktober 2016

In der kommenden Woche, vom 24. bis 28. Oktober, findet die Neuwahl des Erlanger Jugendparlamentes (JuPa) statt. Dann sind knapp 6.000 Erlanger Jugendliche aufgerufen, ihre Vertretung neu zu wählen. Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen, die zum Wahlzeitpunkt zwischen 12 und 18 Jahre alt sind und seit drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Erlangen haben. Insgesamt werden sich 37 Kandidatinnen und Kandidaten – vier davon gehören bereits dem aktuellen Gremium an – für einen der 15 Plätze zur Wahl stellen. Wahllokale werden überwiegend in den Erlanger Schulen eingerichtet werden. Oberbürgermeister Florian Janik: „Ich danke den Schulen, dass sie uns auch dieses Jahr wieder unterstützen und den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit einräumen, in der Schule wählen können. Hoffen wir, dass möglichst viele Jugendliche von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und ihre Stimmen abgeben.“

Das Stadtoberhaupt sieht im Jugendparlament „eine sehr gute Einrichtung, die die Stimme für die Erlanger Jugendlichen erhebt. Viele Anregungen hat das Jugendparlament seit seinem Bestehen im Mai 2002 an den Stadtrat und an die Verwaltung gerichtet. Dazu gab es Impulse in verschiedenen Gesprächsgruppen und Netzwerken. Wir sind dankbar für diese aktive Mitarbeit.“ Dass die Arbeit im Jugendparlament interessant und spannend sein kann, berichtet Florian Ramming. Er ist zweiter Vorsitzender des Jugendparlamentes und seit vier Jahren mit dabei, darf jedoch aus Altersgründen nicht mehr kandidieren: „Was haben wir erreicht? Hat es uns Spaß gemacht? Hat sich mein Engagement gelohnt? Ich persönlich würde mit „Ja“ antworten. Es hat Freude gemacht im JuPa und wir haben zwei arbeitsreiche Jahre an Sitzungen, Ausschüssen und Veranstaltungen hinter uns liegen. Aber genau diese Erfahrungen warten nun auf die nächste Generation des JuPas. Und wenn ich so zurück blicke, kann ich unseren Nachfolgern eigentlich nur viel Spaß und Freude wünschen! Es wartet eine spannende und auch lehrreiche Zeit.“

In der Woche vom 31. Oktober bis 4. November erfolgt die Auszählung der Stimmzettel. Die konstituierende Sitzung, also die erste Sitzung des neuen Jugendparlamentes nach der Wahl, findet am 24. November um 15:00 Uhr im Rathaus statt. Mehr über das Jugendparlament gibt es im Internet auch noch unter www.erlangen.de/jugendparlament, auf FB oder auf Instagram.


Vorsitzender Rene Klepper gibt studienbedingt Mandat ab

– Gute Zeit im Jupa

- „Man entwickelt sich enorm weiter“

13. September 2016

Aufgrund eines Studiums außerhalb Erlangens hat Rene Klepper, Erster Vorsitzender des Jugendparlamentes (Jupa), die Hugenottenstadt verlassen und gab sein Mandat daher ab. Oberbürgermeister Dr. Florian Janik dankte in einem persönlichen Gespräch dem ehemaligen Schüler des Ohm-Gymnasiums am Montag im Rathaus für dessen ehrenamtliches Engagement. Der Rathauschef wünschte Klepper zudem für die Zukunft alles Gute. Jetzt beginne ein neuer Lebensabschnitt, „denn man kann ja nicht immer Vorsitzender des Jugendparlamentes bleiben“, so das Stadtoberhaupt schmunzelnd. Der OB informierte sich bei Rene Klepper auch über die aktuellen Pläne des Jugendparlamentes sowie über die Arbeit innerhalb des Gremiums. „Die Zusammenarbeit im Jupa hat gut funktioniert, aber auch die Zusammenarbeit mit anderen Gremien“, berichtete Klepper. Als Beispiele nannte er das gemeinsam Kochen mit dem Seniorenbeirat oder die Aktivitäten mit Erlangens Partnerstadt Jena anlässlich der gemeinsamen Feierlichkeiten am Tag der deutschen Einheit. 

 

Als Erfolg nannte Rene Klepper die Errichtung des Jugendhauses in der Innenstadt, für den Bau hat sich das Jugendparlament zusammen mit anderen Gruppen und Institutionen stark gemacht. „Ja, das Jugendparlament hat sich in den letzten Jahren immer wieder für das Jugendhaus eingesetzt. Es hat lange gedauert, und ihr habt einen langen Atem haben müssen, bis es funktioniert hat“, konstatierte Oberbürgermeister Janik in dem Gespräch. Die Zeit im Jugendparlament bezeichnete Rene Klepper als lehrreich: „Man entwickelt sich enorm weiter. Zum Beispiel lernt man, Verantwortung zu übernehmen.“ Bis zum Ende der Amtszeit im November wird Florian Ramming, Zweiter Vorsitzender, dem Jugendparlament vorstehen.

 

Rene Klepper wurde im Herbst 2012 erstmals in das Jugendparlament gewählt. Bei der Neuwahl 2014 gelang ihm der Wiedereinzug in das Gremium, von dessen Mitgliedern er zum Ersten Vorsitzenden gewählt wurde. Nicht nur wegen dem Wegzug, auch altersbedingt kann Rene Klepper bei der Neuwahl nicht mehr kandidieren. Diese findet vom 24. bis 28. Oktober statt. Interessierte Jugendliche, die sich zur Wahl stellen wollen, müssen zum Wahlzeitpunkt zwischen 12 und 18 Jahren alt sein und ihren Hauptwohnsitz seit mindestens drei Monaten in Erlangen haben. Nominierungen für die Wahl können noch bis 23. September bei der Stadt Erlangen im Rathaus (4. OG, Zimmer 418), per Mail oder per Brief (Stadt Erlangen, Jugendparlament, 91051 Erlangen) eingereicht werden.

 

Bild: ©Stadt Erlangen / Sagte nach fast vier Jahren im Jupa Tschüss: Rene Klepper (li.) mit OB Florian Janik in dessen Dienstzimmer


Jupa Mitglied bei Kongress für eine gerechte und nachhaltige Welt in München

12. September 2016

Auf Einladung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nimmt Justus Schömann, ehrenamtliches Mitglied des Erlanger Jugendparlamentes, am 14. und 15. September am Youngsters Forum des Zukunftskongresses „ Unsere Welt 2030: Aus der Zukunft lernen!“  in München teil.  Eröffnet wird der Zukunftskongress am 15. September von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller.Bereits am Vortag kommen die Teilnehmer zusammen und widmen sich einem ganztägigen Programm.

Für den Zukunftskongress treffen sich ausgewählte Personen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um über Wege hin zu einer gerechteren und nachhaltigeren Welt zu diskutieren. Dabei soll die Perspektive der Jugendlichen und jungen Erwachsenen von heute nicht fehlen. Im Youngsters Forum soll mit 50 ausgewählten jungen Menschen in kreativer Weise für ihre Zukunft entscheidende Themen und Fragestellungen rund um das Thema nachhaltige Entwicklung diskutiert und dargestellt werden.

Weitere Informationen gibt es hier im Internet.

 

Und bitte nicht vergessen: Noch bis zum 23. September können sich Jugendliche für die Neuwahl des Jugendparlamentes aufstellen lassen.

 

Bild: ©BMZ


Jupa in Berlin bei "Umweltpolitik 3.0 – Das Festival der Zukunft"

8. September 2016

Am kommenden Wochenende (10./11. September) findet in Berlin ein großes, besonderes Festival statt, an dem für das Jugendparlament dessen Mitglied Judith Wahl teilnehmen wird. Unter dem Motto "Umweltpolitik 3.0 – Das Festival der Zukunft" feiert das Bundesumweltministerium auf dem EUREF-Gelände am Schöneberger Gasometer seinen 30. Geburtstag. Über 100 Organisationen, Verbände und Umwelt-Initiativen aus dem In- und Ausland sind in der Bundeshauptstadt vertreten und beteiligen sich mit Diskussionen und Vorträgen. Mehr zum Festival gibt es hier im Internet.

 

Und nicht vergessen: Noch bis zum 23. September können sich Jugendliche für die Neuwahl des Jugendparlamentes aufstellen lassen.

 

Bild: ©BMUB


JuPa-Mitglied läuft für den guten Zweck

7. August 2016

Das Jugendparlament wird beim diesjährigen München Marathon am 9. Oktober 2016 mit Mitglied Justus Schömann vertreten sein, welcher dort für für das Projekt „Wasser für Schulen und Gemeinden“ in Ghana des Kinderhilfswerks Plan International die Halbmarathonstrecke läuft und gleichzeitig Spenden sammelt. Denn leider haben noch immer viele Millionen Menschen in Ghana keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser

Weiterer Infos zum Projekt gibt es hier.

 

Wenn auch Du/Sie Lust hast/haben Ihn hierbei zu unterstützen, können Sie/kannst Du ihn hier auf seiner Spendenseite gerne unterstützen:

Laufen mit Plan: Mein Lauf für Wasser in Ghana

Bild: © muenchenmarathon.de


Kandidat*innen für Jugendparlamentsneuwahl gesucht

-you're wanted


Hast du Lust auf zwei spannende Jahre als Jugend-parlamentarier?

27. Juli 2016

Für die Neuwahl zum Jugendparlament im Oktober werden Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. In einem Schreiben an alle wahlberechtigten zwölf bis achtzehn Jährigen in Erlangen ruft Oberbürgermeister Florian Janik dazu auf, sich für das wichtige Gremium zu engagieren. Zu dem OB-Brief gehört auch ein Nominierungszettel, mit dem Kandidat*innen vorgeschlagen werden können. Diesen Nominierungszettel gibt es auch hier als Download. Interessierte Jugendliche müssen zum Wahlzeitpunkt zwischen 12 und 18 Jahren alt sein und ihren Hauptwohnsitz seit mindestens drei Monaten in Erlangen haben. Nominierungen für die Wahl können bis zum 23. September bei der Stadt Erlangen im Rathaus (viertes OG, Zimmer 418) oder per Brief (Stadt Erlangen, Jugendparlament, 91051 erlangen) eingereicht werden. Gebt gerne diesen Aufruf auch Eure Freunde weiter und  werbt für eine Kandidatur.

 

Die Wahl für das fünfzehn-köpfige Gremium findet vom 24. bis 28. Oktober statt. Ende November soll die erste Sitzung der zweijährigen Amtszeit stattfinden.



Jugendparlament sagt nein zum Grundstücksverkauf zugunsten von Wohnraum – Erhalt der Freizeitflächen am städtischen Grundstück Paul-Gordan-Straße beantragt

14. Juli 2016

Das Jugendparlament (Jupa) der Stadt Erlangen hat sich in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag vergangener Woche (16. Juni) für den Erhalt der Freizeitflächen an der Paul-Gordan-Straße ausgesprochen und einstimmig mit 11:0 Stimmen beantragt, den vom Liegenschaftsamt vorgesehenen Verkauf einer gut 4.000 qm großen Fläche zugunsten von Wohnraum nicht vorzunehmen. Dem Jugendparlament, so der Tenor der Mitglieder, ist der Bedarf an Wohnraum durchaus bewusst. „Ja, es ist sehr schwer für viele Familien, eine Wohnung zu finden“, sagte Jupa-Mitglied Jule Weippert. Dem stehe jedoch der Wunsch nach Freizeitflächen gegenüber. In seiner Begründung schließt sich das Jugendparament der städtischen Abteilung Kinder- und Jugendkultur im Amt für Soziokultur an, das sich ebenfalls gegen einen Verkauf ausgesprochen hat. Der geplante Verkauf des Grundstücks stehe im Widerspruch zum beschlossenen Spielflächenkonzept Röthelheimpark an dieser Straße aus den Jahren 2009 und 2010, so das Fachamt. Aktuell werde zudem eine Erweiterung der Ausstattung um eine Sportanlage für den Trentsport Parcours vorbereitet. Alternativstandorte im Quartier stünden nicht zur Verfügung. Auch die Abteilung Stadtgrün lehnt unter anderem mit Verweis auf die hohen Investitionskosten beim Errichten der Fläche einen Verkauf ab.


Jugendparlament für autofreien Sonntag

14. Juli 2016

Bekommt Erlangen einen autofreien Sonntag? Dies könnte passieren, wenn das Jugendparlament (Jupa) mit seinem im Juni 2016 an die Verwaltung gerichteten Antrag erfolgreich ist. Das Gremium unter der Leitung seines Vorsitzenden Rene Klepper hat jetzt beantragt, die Verwaltung möge prüfen, ob und inwieweit in Erlangen – z.B. im Bereich der Altstadt- ein autofreier Sonntag durchgeführt werden kann. „Dabei kann sich Erlangen an Hannover orientieren. Dort wurde ein autofreier Sonntag bereits mit Erfolg durchgeführt“, begründet Jupa Mitglied Justus Schömann, der in der letzten Sitzung über das Beispiel Hannover informierte, den Antrag. In der niedersächsischen Landeshauptstadt lockte der letzte autofreie Sonntag etwa 90.000 Menschen in die Stadt. Dem Jugendparlament sei, so heißt es in dem Antrag, sehr wohl bewusst, dass hinsichtlich dieser Zahl Hannover mit Erlangen aufgrund der Einwohnerzahl nicht vergleichbar sei. Jedoch könnte auch für Erlangen ein autofreier Sonntag durchaus attraktiv sein. „So könnte zum einen der Umweltgedanke, zum anderen auch das gemeinsame Miteinander durch Spiele, Feste und sonstigen Aktivitäten gefördert werden“, so Justus Schömann abschließend.


Forderungen von Jugendlichen an Entwicklungspolitik vorgestellt

14. Juli 2016

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat Mitte Juni 2016 die Forderungen Jugendlicher an die deutsche Entwicklungspolitik veröffentlicht. Sie sind das Ergebnis einer entwicklungspolitischen Jugendkonsultation, an der 24 Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet teilnahmen. Als Vertreter des Jugendparlamentes nahm dessen Mitglied Justus Schömann teil, im Anfangsstadium war auch Sirin Bahadir – sie ist studienbedingt mittlerweile aus dem Jugendparlament ausgeschieden – involviert.

 

Justus Schömann, der gerne an dem Programm mitwirkte, bilanziert: „Ich freue mich, dass die Forderungen der entwicklungspolitischen Jugendkonsultation des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nun veröffentlicht wurden. Es war eine Freude hierbei als Jugendparlamentarier aus Erlangen mitgewirkt zu haben. Die starke Forderung nach mehr Jugendbeteiligung bei der Entwicklungszusammenarbeit ist bei diesen Forderungen nur ein Punkt, welcher deutlich die Handschrift des Jugendparlaments trägt. Jugendbeteiligung ist gerade in Partnerländern der EZ sehr wichtig, da hier der Anteil Jugendlicher an der Gesamtbevölkerung meist sehr hoch ist. Zudem ist es gerade wichtig die Jugend dort schon jetzt durch ihre Einbeziehung die Zukunft ihres Landes mitgestalten zu lassen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Forderungen an ein möglichst breites Publikum weiter tragen, damit das BMZ diese möglichst schnell Realität werden lässt.“

 

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierte die Konsultation begleitend zur Erarbeitung eines Aktionsplans, mit dem Kinder- und Jugendrechte in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit stärker gefördert werden sollen.

 

Bildhintergrund: ©DIMR


Jugendparlament hat jetzt eigene Website

1. Juli 2016

Das Jugendparlament hat jetzt ab Juli seine eigene Website. unsere älteren Beiträge findet ihr auf unseren Instagram und Facebook Profil, sowie unter erlangen.de/jugendparlament .